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durch einen zoom direkt in das auge einer person gelangt man in die gedankenwelt. dort eröffnet sich das brodelnde chaos.

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die übergänge vom weißen ins schwarze und umgekehrt sind elementar für den film. hier breitet sich der kaffeefleck soweit aus, bis er vollflächig einen schwarzen hintergrund für die folgende typografie bietet.

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ähnlich hier: die fette typo sammelt sich so lange an, bis nur noch ein weißer hintergrund zu sehen ist. dies bietet die bühne für nachfolgenden text.

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das inhaltliche schneegestöber wird mit semantischer typografie beschrieben.

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das „ende“ fällt mit voller wucht auf die zwei beweglichen trillertöne und verdrängt diese aus dem bild.

ungeduld

schriftfilm


2010 mit mit kathrin guther und tatjana egorow

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dieser schriftfilm zeigt eine spannende kombination aus „handgemachten“ zeichnungen und der sachlichen helvetica in sämtlichen schriftschnitten. etliche typografische parameter wie größe, schriftschnitt und position werden variiert. dabei kommt die dramaturgie gänzlich mit den farben schwarz und weiß aus. ständig begleitet wird der film von einem durchgängigen „krieseln“, was den ungeduldigen zustand der erzählperson unterstreicht.

text: nadja schlüter, lob an die gleichzeitigkeit.